Senioren berichten Jugendlichen über Nationalsozialismus und Flucht
Die Peiner Allgemeine Zeitung berichtet von einer Veranstaltung der Generationenhilfe Börderegion e. V., in der über 90-jährige Vereinsmiglieder vor einer Gruppe jugendlicher Schüler aus ihrer Jugend berichten
Zweite Auflage der "Lebensgeschichten" ist jetzt verfügbar
Die zweite Auflage des Buches "Lebensgeschichten unserer 90-jährigen" ist jetzt eingetroffen und kann im "Mittelpunkt erworben werden.
Prominente Politiker besuchen Generationenhilfe in Hohenhameln
Von Jan Tiemann in der Peiner Allgemeinen Zeitung
Hohenhameln.
Der Verein „Hand in Hand im Bördeland – Generationenhilfe Börderegion“ in Hohenhameln ist ein Leuchtturmprojekt. Die Idee, dass rüstige Senioren ehrenamtlich andere ältere oder hilfebedürftige Mitmenschen im alltäglichen Leben unterstützen, ist Beispiel für weitere Initiativen dieser Art und bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Jetzt leuchtete das Licht sogar bis nach Hannover und Berlin: Gemeinsam mit dem Peiner SPD-Landtagsabgeordneten Julius Schneider besuchten diesen Donnerstag der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Grant Hendrik Tonne und der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Begegnungsstätte „Mittelpunkt“.
Die Politiker informierten sich vor Ort über Anliegen, die den Ehrenamtlichen auf den Nägeln brennen. Ein Beispiel sind die Gema-Gebühren, die fällig werden, wenn die Generationenhilfe beispielsweise eine Tanzveranstaltung im „Mittelpunkt“ organisiert. „Das ist mit Kosten und Arbeitsaufwand verbunden“, sagte Dietmar Körner vom Vorstandsteam. Hier sei die Landesregierung am Ball, versicherte Tonne. „Über die politische Liste sind eine Million Euro in den Landeshaushalt eingestellt worden und ich hoffe, wir finden mit der Gema eine ähnliche Regelung wie bei den Sportvereinen, um auch Vereine wie die Generationenhilfe zu entlasten.“ Schneider ergänzte: „Ziel ist es, dass derartige Veranstaltungen über eine Rahmenvereinbarung und Pauschalzahlung nicht mehr angemeldet werden müssen.“
Bürokratie muss abgebaut werden
Ein weiterer Punkt ist der Bürokratieabbau. „Überall wird gesagt, Bürokratie muss abgebaut werden, aber es reicht nicht, es zu sagen, man muss es auch tun“, forderte Körner. Hier müsse unterschieden werden, ob es ein Verfahrensproblem gebe, welches das Land lösen könne, oder ein Gesetzesproblem, das vom Bund gelöst werden müsse, erklärte Tonne. Zurzeit würden sich die Landtagsabgeordneten bei den Menschen im Land umhören, um Vorschläge dazu einzusammeln. „Ein Beispiel ist die Novellierung der Niedersächsische Bauordnung: Bauen soll einfacher werden“, betonte Tonne.
Schulen sollten einen größeren Etat bekommen, den sie selber verwalten können, ohne das Anschaffungen vorher ausgeschrieben werden müssten, sagte Schneider. „Es geht nicht immer darum, mehr Geld zur Verfügung zu stellen, sondern das, was da ist, besser zu verwalten.“
Auch die Kommunikation bei politischen Entscheidungen wurde am Beispiel des Heizungsgesetzes kritisiert. Viele ältere Menschen seien verunsichert gewesen, ob sie jetzt viel Geld für die Sanierung ausgeben müssten, schilderte Gisela Grote vom Vorstandsteam der Generationenhilfe. Beide Politiker gaben ihr Recht. Es hätte stärker deutlich gemacht werden müssen, dass alle vor 2003 gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen davon ausgenommen sind, räumte Schneider ein. Tonne warnte aber auch davor, dass es Teile der Bevölkerung gebe, die Verunsicherung vorantreiben und für sich ausnutzen wollten.
„Die Bereitschaft, sachlich miteinander zu sprechen ist da“
Die Kommunikation in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ der Generationenhilfe war auf alle Fälle fruchtbar und alle Seiten wollen in Kontakt bleiben. „Die Bereitschaft, sachlich miteinander zu sprechen, ist da“, fasste Körner zusammen. „Dafür bin ich dankbar.“ Und der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende zeigte sich von der Arbeit der Ehrenamtlichen beeindruckt. „Es ist Wahnsinn, was man hier auf die Beine gestellt hat“, sagte Tonne. „Hier wird richtig gute Arbeit geleistet. Solche Besuche sind sehr wertvoll für mich, um mir vor Ort ein Bild davon zu machen.“ Bundesarbeitsminister Heil kennt die Generationenhilfe, und der Besuch im „Mittelpunkt“ war für ihn kein Neuland. Er lud die Ehrenamtlichen ein, ihn im Bundestag in Berlin zu besuchen.
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Neueröffnung |
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Dienstag, 12. Dezember 2023, 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr
mit spannenden Aktionen bei Waffeln und Kuchen
alle Familien mit Kindern bis 6 Jahren sind herzlich willkommen
Markstraße 20 in Hohenhameln (Generationenhilfe Börderegion e. V.)
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Buchpräsentation "Lebensgeschichten unserer 90-Jährigen"

Gisela Grote hat 12 hochaltrige Zeitzeugen unseres Vereins interviewt und deren Geschichten ihrer Kindheit, Flucht, Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und den Neuanfängen in der Gemeinde Hohenhameln aufgeschrieben. Ergänzt sind diese Geschichten durch Berichte Jugendlicher, wie sie ihre Schulzeit erlebt haben sowie Informationen über die geschichtlichen Hintergründe (Weltwirtschaftskrise, Nationalsozialismus, Holokaust, Tote des 2.Weltkriegs).
Dieses Buch wird der Öffentlichkeit im Beisein der Seniorinnen und Senioren präsentiert, sie werden selbst Passagen aus ihren Texten lesen.
Über viele Gäste zu dieser Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.
Sonntag, 24. September, 16 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus Hohenhameln
Neues Angebot: Internet-Treff im „Mittelpunkt“

Wir freuen uns, dass wir – die Generationenhilfe Börderegion e.V. – ab dem 5. Oktober 2023 ein neues Angebot für einen niedrigschwelligen Zugang zur digitalen Welt machen können: Wir bieten einen Internet-Treff in unserem Vereinsheim “Mittelpunkt“ an. Unser Internet-Treff ist durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen e. V. anerkannt als Erfahrungsort "DigitalPaktAlter".
Der Internet-Treff gibt Ihnen die Möglichkeit, kostenlos im Internet zu surfen, E-Mails zu schreiben, Briefe oder Online-Anträge zu erstellen und vieles mehr. Sie brauchen keine Vorkenntnisse oder Anmeldung, um unser Angebot zu nutzen. Sie können einfach vorbeikommen und einen unserer Computer benutzen.
Der Treffpunkt ist an jedem ersten Donnerstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Freundliche und fachkundige Vereinsmitglieder werden Ihnen die ersten Schritte zur Nutzung des Internets erläutern. Ein stationärer Computer steht zur Verfügung.
Wir hoffen, Sie bald in unserem Internet-Treff begrüßen zu dürfen. Sie brauchen keine Anmeldung oder Mitgliedschaft, kommen Sie einfach vorbei und machen Sie mit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Übrigens: Das nächste Smartphone-Training beginnt am 10. Oktober 2023, 10:00 Uhr, und findet künftig wöchentlich jeden Dienstag statt.
Bei speziellen Computerproblemen können Sie sich wie bisher zu einer unserer Computersprechstunden anmelden.
Wir sind nominiert

Als herausragend nachbarschaftlich gehört unser Verein zu 80 bundesweit nominierten Projekten des Deutschen Nachbarschaftspreises 2023.
Aus insgesamt 750 Bewerbungen hat die nebenan.de Stiftung
80 herausragende Nachbarschaftsprojekte ausgewählt und für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2023 nominiert.
Mit unserem Engagement für die Nachbarschaft konnten wir die fachkundige Jury bisher schon überzeugen. Nun bleibt es spannend: Ob wir einen Preis für unser Bundesland oder in einer der 5 Themenkategorien abräumen und bis zu 5.000 € gewinnen, entscheidet sich in den nächsten Wochen. 🏆 Drückt uns die Daumen.
Gemeinsam für lebendige und lebenswerte Nachbarschaften!
Kaffeeklatsch mit Gerold Haubenreißer
Die Generationenhilfe Börderegion e. V. lädt ein zum Kaffeeklatsch in die Begegnungsstätte Mittelpunkt, Hohenhameln, Marktstraße 20,
am Mittwoch, 15. März 2023, 15 - 17 Uhr mit Gerold Haubenreißer
Der Autor versteht es, mit viel Humor in seinen Büchern über Alltägliches und Besonderheiten zu berichten. Lassen Sie sich bei seiner Lesung mitnehmen in den Alltag des Rentners Gerold Haubenreißer.
Bei Kaffee/Tee und leckeren Torten kann man gemütlich mit netten Menschen ins Gespräch kommen.
Frühstücken mit der evangelischen Pastorin Ronja Hallemann
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am Donnerstag, 16. März 2023 zwischen 10:00 und 12:00 Uhr in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“, Hohenhameln, Marktstraße 20
Jeder, der bei einem Frühstück mit Kaffee und Tee an einem zwanglosen Austausch interessiert ist oder Fragen, Wünsche, Anregungen vortragen möchte, ist herzlich eingeladen, am Donnerstag mit Frau Hallemann ins Gespräch zu kommen.
Ronja Hallemann hat 2020 die Pfarrstelle für die Gemeinden Mehrum-Equord, Clauen/Bründeln und Harber angetreten, nachdem ihr Vorgänger, Pastor Werner Bähr, in den Ruhestand verabschiedet worden war. In Kiel hat sie Theologie studiert und das Vikariat in Burgdorf bei Hannover absolviert. |
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